Festival BACH de lausanne
Baroque Academy

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Das Programm unseres 21. Bach-Festivals – ja, tatsächlich im Jahr des von allen Musikliebhabern so erwarteten 333. Geburtstages von Johann Sebastian Bach – ergründet verschiedene, anregende Themen. Allen voran einige der Hauptwerke Bachs: das Magnifikat, die Messe in A-Dur, die Motette „Jesu meine Freude“, die Kantaten 10, 54 und 147, diverse Konzerte und die d-Moll-Partita mit ihrer großartigen Chaconne für Solo-Violine aber auch auf einer Gambe interpretiert – welch spannende Vergleiche! Und eine andere Partita in D für Tasteninstrumente, gespielt auf unserem neuen, von einem großzügigen Gönner offerierten Cembalo – ein 21 Jahre alter Traum!

 

Sich Bach nähern. Es lohnt sich, auch seine Vorgänger und Zeitgenossen zu kennen. Zwei Komponisten werden vorgestellt, die es unbedingt zu entdecken gilt! Zelenka (1697-1745), eine der großen Figuren des musikalischen Lebens im Deutschland dieser Epoche, die Bach zu sich nach Leipzig einlädt, und Erlebach (1657-1714). Einer der brillanten Schüler Bachs, Johann Caspar Vogler (1696-1763), war wie wir wissen ebenfalls Schüler von Erlebach. Letzterer hat insbesondere eine neue, ausdruckvolle und exquisite musikalische Schreibweise eingeführt, die den Stil der Oper mit dem der Kantate vermischt und die Folgegeneration stark prägte, wenn auch der Grossteil seines Werkes 1735 dem Brand von Rudolstadt in Thüringen zum Opfer fiel.

 

Und schließlich Frankreich. Der junge Bach muss zwischen 1696 und1700 bei seinem Bruder Johann Christoph in Ohrdruf einige Werke von Marin Marais kennengelernt haben. Er hat außerdem zwischen 1709 und 1712 Werke von D’Anglebert und Grigny eigenhändig abgeschrieben. Und später, zwischen 1717 und 1725, stößt er auf die von François Couperin, dessen 350. Geburtstag wir dieses Jahr feiern. Von diesem Zeitpunkt an gelingt es Bach, eine sehr persönliche Kunst zu entwickeln, die alle europäischen Einflüsse aufnimmt, und neben der deutschen und italienischen Musik eben auch auf die französische mit ihren packenden Tänzen zurückgreift.

 

Bleibt uns zu wünschen, dass jeder unserer Zuhörer nach und nach von diesem Sprühregen unwiderstehlicher musikalischer Momente und zahlreicher Überraschungen, dargeboten von renommierten Künstlern, allesamt Spezialisten ihres Fachs, angeregt und ergriffen wird.

 

Kei Koito

Künstlerische Leiterin des Festivals

Übersetzung : Verena Monnier

 

Der Titel dieser 21. Ausgabe, „Bach 333“,
beruft sich auf die bei den Künstlern der Epoche
einschließlich Bach sehr verbreitete Zahlensymbolik:
3 ist die Zahl der Trinität
und 2018 ist das 333. Geburtsjahr Bachs (1685-1750).
3 + 3 + 3 = 9 bedeutet die Glorifizierung der Dreifaltigkeit, die mächtigste Zahl.
3 x 3 x 3 = 27. Und 2 + 7 ergibt ebenfalls 9.

Wenn wir unsere 21. Ausgabe miteinbeziehen, erhalten wir:
2 + 1 = 3 → 3 + 3 + 3 + 3 = 12.
1 + 2 = 3 → 3 x 3 x 3 x 3 = 81 → 8 + 1 = 9.
Einige recht magische Zahlen
für das 21. Festival!

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